Biogasaufbereitungstechnologien erreichen nie einen 100-prozentigen Wirkungsgrad, so dass das als Abgas abgeschiedene CO₂ immer Spuren von Methan enthält, oft in höheren als den zulässigen Konzentrationen.
Eine nachhaltige und kostengünstige Lösung für die Verbrennung des im Abgas enthaltenen Restmethans ist die regenerative thermische Oxidation (RTO), die für die Verbrennung von Strömen mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) geeignet ist.
Ermöglicht die Behandlung von Abgasen aus dem Biogasaufbereitungsprozess, bei dem nur zwei Membranstufen für die Trennung von Methan und CO₂ verwendet werden und der Restmethangehalt bis zu 5-7 % betragen kann. Das System besteht aus drei Wärmerückgewinnungskammern und einer Verbrennungskammer. Die drei mit strukturiertem keramischem Material gefüllten Rückgewinnungskammern arbeiten zyklisch, um das Aufheizen und anschließende Abkühlen mit einem durchschnittlichen Energierückgewinnungsgrad von 92 % abzuschließen.
Regenerative thermische Nachverbrennung (RTO)ist die ideale Lösung zur Reduzierung von flüchtigen organischen Substanzen, die in den meisten industriellen Emissionen enthalten sind, da diese leicht brennbar sind.
Der Wärmerückgewinnungsgrad von RTOs kann bis zu 94 % betragen, wodurch der Verbrauch des Stützbrennstoffs und damit die Betriebskosten der Anlage drastisch reduziert werden.